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News von Swissinfo

Credit Suisse kann umstrittene Boni auszahlen

28 April 2017: Trotz heftiger Proteste vor und an der Generalversammlung winken die Aktionäre der Schweizer Grossbank Credit-Suisse am Freitag die umstrittenen Boni durch. Die Zustimmung zum Vergütungsbericht 2016 ist mit 58 Prozent Ja allerdings tief. Auch wenn grosse Stimmrechtsvertreter wie die Schweizer Stiftung Ethos den Vergütungsbericht ablehnten, behielten die Grossinvestoren-Vertreter der Credit Suisse (CS) die Oberhand: Nur 40 Prozent der vertretenen Aktionäre lehnten den Bericht ab. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wurde dieser lediglich von 20 Prozent abgelehnt. CS-Verwaltungsratspräsident Urs Rohner zeigte sich denn auch enttäuscht. "Das ist deutlich unter den Vorjahren", kommentierte er das Resultat. Der Verwaltungsrat werde die Konsultationen mit den Aktionären intensivieren und sich Gedanken über die Vergütungspolitik machen. Weiter: "Wir wollen keinen Vergütungsbericht, der knapp mit 58 Prozent angenommen wird." Proteste wegen Boni Von den Aktionären drohte der ...

Eine Welt ohne Drogen? Eine Illusion – auch in Südostasien

28 April 2017: Thailand und Myanmar öffnen sich beim Drogenkonsum einem auf Gesundheit ausgerichteten Ansatz. Dies sei für eine in diesem Bereich bisher für ihre unnachgiebige Politik bekannte Region eine bemerkenswerte Entwicklung, erklärt die Schweizerin Ruth Dreifuss, Vorsitzende der Weltkommission für Drogenpolitik, nach einer Reise durch Südostasien. Seit dem vergangenen Jahr ist Ruth Dreifuss Vorsitzende der Weltkommission für Drogenpolitik (Global Commission on Drug Policy). Diese Gruppe von Persönlichkeiten aus aller Welt besteht seit 2011, die ehemalige Bundespräsidentin gehört zu den Gründungsmitgliedern. Die Gruppe war aufgrund der Erkenntnis ins Leben gerufen worden, dass der 1971 unter dem damaligen US-Präsidenten Richard Nixon lancierte "Krieg gegen Drogen" ein kompletter Fehlschlag ist: Der Drogenhandel wird immer bedeutender, die Zahl der Drogensüchtigen steigt. 5 Schwerpunkte der Kommission - Gesundheit und Sicherheit müssen Priorität haben: Statt auf Strafrecht ...