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News von Swissinfo

Die Schweizer Rettungdrohne hebt ab

5 Dezember 2020: by swissinfo.ch Forschung und Bergrettung in der Schweiz verzeichnen derzeit grosse Fortschritte im Bereich der autonomen Drohnen. Die Technologie wird für Such- und Rettungseinsätze weltweit immer gefragter. Doch es gibt Hürden. In Grossbritannien, den USA und Australien zum Beispiel setzen Polizei und Rettungsdienste immer häufiger auf unbemannte Flugzeuge und Drohnen. Ausgerüstet mit Wärmebild-Kameras und anderen Hightech-Sensoren, überwachen sie Küstenabschnitte und finden vermisste Wanderer oder können "Down Under" sogar Koalabären retten, die in Feuerstürmen gefangen sind. In der Schweiz testet die nationale Luftrettungs-Organisation Rega einen autonomen Roboter in Form eines kleinen Helikopters, der in Bergnot geratene Menschen finden kann. Mit der zunehmenden Beliebtheit der Berge als Wander- und Kletterparadies werden die Dienste der Rega immer häufiger benötigt. Letztes Jahr eilte die gemeinnützige Stiftung, die von 3,5 Millionen Gönnerinnen und Gönnern unterstützt wird, pro Tag im...

Coronavirus: die Situation in der Schweiz

4 Dezember 2020: by swissinfo.ch, mit SRF und SDA Die Schweizer Skistationen bleiben über die Feiertage zwar geöffnet, unterliegen aber strengeren Regeln. Damit wird die Schweiz zur temporären "Skifahrer-Insel Europas", haben doch Deutschland, Österreich und Frankreich das Pistenvergnügen gestrichen. Neuste Entwicklungen Skigebiete müssen ab 22. Dezember eine kantonale Bewilligung sowie ein Schutzkonzept haben. Voraussetzung ist, dass die epidemiologische Lage im Kanton dies erlaubt. Das heisst: genügend Kapazitäten beim Contact-Tracing, in den Spitälern und für das Testen. Das hat der Bundesrat am Freitag beschlossen. In geschlossenen Transportmitteln wie Kabinen und Gondeln dürfen nur zwei Drittel der Plätze gefüllt werden. Auf allen Bahnen gilt Maskenpflicht, auch beim Anstehen. Es muss auch genügend Abstand gewährt werden. Weitergehende Kapazitätsbeschränkungen, die im Vorfeld bekannt wurden, wurden nicht getroffen. Zudem erhöht der Bundesrat den Druck auf die Kantone. Kantone mit negativer Fall-Entwicklung sollen sofort handeln.